Marstek Venus A im Test: All-in-One mit 2,12 kWh
Kurzantwort
Der Marstek Venus A ist ein All-in-One mit 2,12 kWh in der Basis, vier MPPT bis 2.400 W und einem Netzausgang, der in der Tabelle 800 VA als Standard und 1.500 VA als Premium heißt. Am 31. Oktober 2026 stand der Shop-Preis bei 499 €, durchgestrichen 699 €. Er ist der kompakte Bruder des Venus D, nicht ein Steckdosen-Speicher. Die Kaufseite ist Venus A.

Aufbau
Intern 2,12 kWh LiFePO₄, 41,6 V, 13 Zellen in Reihe, Entladetiefe 90 %, mehr als 6.000 Zyklen bei 25 °C. Bis zu fünf Zusatzmodule à 2,12 kWh bringen die Tabelle auf 12,72 kWh. Ein Zusatzmodul misst 450 × 340 × 168 mm und wiegt 19 kg ± 1 kg. Die Basis misst 450 × 340 × 220 mm und wiegt 26 kg ± 1 kg. Schutzart IP65, Schutzklasse I, Betrieb −20 bis +60 °C, Kühlung ohne Lüfter.
PV: höchstens 2.400 W, maximale Eingangsspannung 60 V, MPPT 16 bis 60 V, Start 22 V, viermal 16 A, vier Tracker, MC4. Das Fenster ist breiter nach unten als beim Venus D, dessen MPPT erst bei 25 V beginnt und bei 55 V endet. Module mit hoher Leerlaufspannung prüfst du gegen 60 V, nicht gegen den Werbesatz.
Am Netz: 230 V, 50 Hz, Stecker PECO-S-BM. Laden aus dem Netz nennt die Tabelle mit 1.500 VA. Die Stromzeile daneben lautet 3,48 A bei 800 W und 5,22 A bei 1.200 W. 1.200 W und 1.500 VA sind nicht dieselbe Angabe. Bevor du eine Leitung darauf auslegst, gilt das Typenschild der gelieferten Firmware.
Kommunikation: WLAN, Bluetooth, Ethernet. Der Jupiter nennt in seiner kurzen Tabelle kein Ethernet, der Venus A schon. Ob die Buchse an deinem Karton sitzt, siehst du am Gerät.
Backup und der Widerspruch auf einer URL
Die Notstrom-Tabelle: 1.500 VA Nennleistung, Spitze 1.200 VA für 60 Sekunden, Schuko. Ein Werbeabsatz derselben Produktseite dreht das um und spricht von 1,2 kW Dauer und 1,44 kW Spitze. Wir werten die Tabelle höher als den Werbesatz. Eine Spitze unter der Nennleistung ist ungewöhnlich. Genau deshalb steht der Satz hier, und nicht eine geglättete Zahl.
Im Karton laut Shop: AC-Kabel, Garantiekarte, Abdeckung, Werkzeug. Zusatzakku und Smart Meter fehlen. Null-Einspeisung braucht einen Zähler. Der CT002 ist das Marstek-Gerät und wird von einer Elektrofachkraft auf die Hutschiene gesetzt.
Vor dem Kauf prüfen
Die Modulspannung muss zwischen 16 und 60 V liegen und unter 60 V Leerlauf bleiben. Der Start liegt bei 22 V. Vier Tracker erlauben vier Richtungen. 2.400 W PV vor einem Ausgang, der im Standard nur 800 VA hat, erzeugen dieselbe Mittagsgrenze wie beim Jupiter. Der Unterschied ist die Premium-Stufe. Solange unklar ist, was sie freischaltet, rechne den Alltag mit 800 VA und betrachte 1.500 VA als Möglichkeit, nicht als Zusage.
PECO-S-BM ist kein Eurostecker. Plane den AC-Anschluss, bevor der Karton kommt. 26 kg trägt eine Person kurz, ein nasser Balkon mit Gefälle ist trotzdem der falsche Stellplatz. IP65 schützt das Gehäuse, nicht die Stecker vor stehendem Wasser.
Fünf Zusatzmodule sind 12,72 kWh und fünfmal Gewicht und Preis. Für ein Balkonkraftwerk mit zwei Modulen bleibt die Basis. Den Turm kaufst du, wenn der Speicherrechner die Nacht nicht mehr mit 2,12 kWh schließt.
Venus A, Jupiter oder Venus D
Gegen den Jupiter C Plus hat der Venus A die Premium-Stufe über 800 VA und Ethernet in der Tabelle, der Jupiter die etwas größere Basis von 2,56 kWh und ein Touchscreen. Der Jupiter kostete am selben Tag 469 €. Dreißig Euro Unterschied sind kein Grund, die AC-Zeile zu ignorieren.
Gegen den Venus D ist der Venus A das kleinere System: 2,4 kW PV statt 4 kW, 2,12 kWh statt 2,56 kWh, weniger AC. Der Venus D ist richtig, wenn Strings und Abendlast die kleinere Zeile sprengen. Für ein einzelnes Balkonkraftwerk mit vier Modulen ist der Venus A oft die passendere Größe. Wie viel Abend du wirklich hast, rechnet der Speicherrechner. Eine Jahresersparnis aus der Werbung übernehmen wir nicht. Der Amortisationsrechner nimmt deine Zahlen.
Die Übersicht aller fünf Speicher steht im Vergleich. Die Anmeldung steht beim Marktstammdatenregister. Es gilt der Haftungsausschluss.
Häufige Fragen
Venus A oder Jupiter C Plus?
Beide haben vier MPPT und etwa 2,4 kW PV. Der Jupiter bleibt bei 800 VA. Der Venus A nennt 800 VA als Standard und 1.500 VA als Premium. Die Basis des Venus A ist 2,12 kWh, die des Jupiter 2,56 kWh.
Sind 1.500 VA immer freigeschaltet?
Die Tabelle trennt Standard und Premium. Was Premium kostet oder in der App freischaltet, steht nicht als eigener Preisblock auf der Produktseite.
Wie viele Zusatzmodule?
Bis zu fünf, jedes 2,12 kWh. Zusammen mit der Basis sind das 12,72 kWh. Die Zusatzmodule liegen nicht im Karton der Basis.
Welche Backup-Leistung gilt?
Die Tabelle nennt 1.500 VA Nennleistung und 1.200 VA Spitze für 60 Sekunden. Ein Werbeabsatz derselben Seite spricht von 1,2 kW Dauer und 1,44 kW Spitze. Wir folgen der Tabelle, bis das Handbuch etwas anderes sagt.
Quellen
- Marstek Shop, Produktseite Venus A (abgerufen am 31. Oktober 2026)
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