Marstek Jupiter C Plus im Test

Mario Makowski 3 Min. Lesezeit

Marstek

Kurzantwort

Der Marstek Jupiter C Plus ist das All-in-One für ein Balkonkraftwerk mit 800 VA am Netz. Vier MPPT nehmen höchstens 2.400 W, die Basis speichert 2,56 kWh, stapelbar laut Shop auf 10,24 kWh. Am 31. Oktober 2026 stand der Preis auf marstek.de bei 469 €, durchgestrichen 799 €. Ein Display am Gerät gehört dazu. Wer 2 kW ins Haus schieben will, kauft den falschen Speicher. Die Seite ist Jupiter C Plus.

Marstek Jupiter C Plus, Produktfoto aus dem Marstek Shop

Was das Gerät zusammenfasst

Module kommen an MC4. Vier Tracker, Spannungsfenster 16 bis 60 V, Kurzschlussstrom 20 A, MPPT-Wirkungsgrad in der Tabelle 99,8 %. Der Wechselrichter sitzt im selben Aufbau. Am Netz: 800 VA, 230 V, 50 Hz, 3,48 A, Stecker BC01. Der Weg von der Batterie zum AC-Ausgang ist mit mehr als 96,5 % angegeben. Das ist diese eine Richtung, nicht ein gemessener Jahres-Roundtrip aus Laden und Entladen.

Die Zellen sind LiFePO₄, 51,2 V in der Basis. Bis zu vier Einheiten ergeben die genannten 10,24 kWh. Ob der Abend so viel braucht, zeigt der Speicherrechner aus deinen Zeiten. Ein voller Turm bei 150 W Grundlast bleibt morgens oft noch geladen. Dann hat die zusätzliche Kapazität am nächsten Mittag keinen Platz mehr.

Bedienung: Touchscreen, Bluetooth, WLAN, RS485. Die Tabelle erlaubt Betrieb von −20 bis +60 °C, Lagerung −30 bis +85 °C, natürliche Konvektion, Höhe bis 2.000 m, Schutzart IP65. Maße und Gewicht der Basis stehen in dieser Datentabelle nicht. Wir lassen die Zeile leer. Ein Händlerkilogramm ohne Fundstelle auf der Produktseite übernehmen wir nicht.

800 VA sind die eigentliche Grenze

2.400 W PV vor 800 VA Wechselstrom heißt: an einem klaren Sommermittag ist der Akku irgendwann voll, und alles darüber kann nur noch mit 800 VA ins Haus. Mehr Module helfen an bewölkten Tagen und am Vormittag. Sie heben die AC-Grenze nicht auf. Wer Waschmaschine und Wasserkocher aus dem Speicher ziehen will, braucht eine andere AC-Zeile. Die steht beim Venus D, nicht hier.

Der Netzstecker ist BC01. Das ist nicht der Haushaltsstecker des Venus E Gen 3.0. Ob bei dir eine Elektrofachkraft den Anschluss setzt, steht in der Anleitung. Eine Schrittliste zum Klemmen gibt es auf dieser Seite nicht.

Null-Einspeisung hängt an einem Zähler, der nicht in der kurzen Lieferliste steht. Der CT002 ist das Marstek-Messgerät dafür und gehört auf die Hutschiene. Den Einbau macht eine Elektrofachkraft.

Vor dem Kauf prüfen

Vier Modulgruppen müssen einzeln ins Fenster 16 bis 60 V und unter den Kurzschlussstrom von 20 A passen. Die Summe darf 2.400 W nicht übersteigen, auch wenn der Wechselrichter danach nur 800 VA abgibt. Ost- und Westdächer auf getrennten Trackern strecken den Tag. Vier gleiche Südmodule füllen den Akku früher und stehen danach an der 800-VA-Grenze.

BC01 ist der Netzanschluss. Wer eine freie Schuko-Dose sucht und nichts an der Leitung ändern will, hat das falsche Gerät. Der Haushaltsstecker steht beim Venus E. Zusatzmodule stapelst du später. Die Basis allein hat 2,56 kWh. Ob das für die Nacht reicht, hängt an der Grundlast, nicht am Stapelversprechen von 10,24 kWh.

Das Display hilft, wenn die App gerade keine Verbindung hat. WLAN und Bluetooth bleiben trotzdem der Weg für Zeitpläne und ein Smart Meter. Den CT002 bestellst du extra, wenn die Einspeisung dem Verbrauch folgen soll.

Preis und Einordnung

469 € am 31. Oktober 2026 sind der Variantenpreis im Marstek Shop, nicht ein Paket aus vier Akkus und nicht der Preis bei einem anderen Händler. Eine Modellrechnung mit Jahresersparnis auf der Produktseite ist keine Tabellenzeile. Der Amortisationsrechner rechnet mit deinen eigenen Kosten und deinem Strompreis.

Für uns ist der Jupiter C Plus der Einstieg, wenn du Module direkt anschließen willst, bei 800 VA bleiben darfst und das Display ohne Umweg über eine App nutzen möchtest. Er ist nicht der Speicher, wenn du schon einen Wechselrichter hast und nur Wechselstrom puffern willst. Dafür ist der Venus E gebaut. Er ist auch nicht der reine Gleichstrom-Puffer vor einem vorhandenen Mikro-Wechselrichter. Dafür ist der Saturn B2500-D leichter und günstiger. Die fünf Geräte nebeneinander stehen im Speicher-Vergleich.

Die Anmeldung beschreibt das Marktstammdatenregister. Es gilt der Haftungsausschluss.

Häufige Fragen

Braucht der Jupiter C Plus einen extra Wechselrichter?

Nein. Wechselrichter und Akku sitzen im selben System. Der AC-Anschluss heißt BC01, nicht Schuko wie beim Venus E.

Wie weit lässt er sich stapeln?

Basis 2,56 kWh. Der Shop nennt bis zu vier Einheiten und 10,24 kWh. Zusatzmodule liegen nicht in der Basis-Kiste.

Wie viel gibt er ins Netz?

800 VA bei 230 V und 3,48 A. Das ist die Balkonkraftwerk-Klasse, nicht die 2,2-kVA-Klasse des Venus D.

Steht das Gewicht in der Tabelle?

Nein. Maße und Gewicht der Basis fehlen in der gelesenen Datentabelle. Eine leere Zeile ist besser als eine geschätzte Zahl.

Quellen

  1. Marstek Shop, Produktseite Jupiter C Plus (abgerufen am 31. Oktober 2026)

Verwandte Beiträge